in Frankreich erben

Wie können wir Ihnen in deutsch-französischen Erbfällen helfen?

In deutsch-französischen Erbfällen gibt es ganz unterschiedliche Konstellationen, bei denen wir Sie unterstützen können.

Aus unseren umfangreichen jahrelangen Erfahrungen mit deutschen Mandanten, die uns wegen französischer erbrechtlicher Fragen kontaktieren, möchten wir Ihnen an typischen Fällen darlegen, was wir für Sie tun können:

1. Deutsch-französische Erbfälle ohne Konflikte

In vielen Fällen rufen uns Mandanten an und sagen uns,
dass sie in Frankreich geerbt hätten und dass die Erbschaft nunmehr abgewickelt werden muss, sie aber die französische Sprache nicht verstehen und nicht wüssten, wie man eine Erbschaft in Frankreich konkret abwickelt, was zu tun ist usw.

In einem ersten unverbindlichen und kostenlosen Telefongespräch lassen wir uns zunächst einmal den Sachverhalt näher erläutern.

Dies bedeutet, dass wir zunächst einmal die Verwandschaftsverhältnisse des Mandanten zum Erblasser wissen wollen, seinen Wohnort, das zu vererbende Vermögen, ob weitere Erben vorhanden sind, ob ein Testament gemacht wurde.

Bei diesen Erbfällen, bei denen zwischen den Erben keine Konflikte bestehen bzw. der Mandant Alleinerbe ist, geht es dem Mandanten in erster Linie darum, sich nicht mit Notaren, Finanzämtern, Banken, Versicherungen etc. in Frankreich herumschlagen zu müssen, da dies sehr viel Zeit und Energie beansprucht mit z.T. äußerst unbefriedigenden Ergebnissen, da in Frankreich die Uhren doch ein wenig anders und auch langsamer ticken als bei uns in Deutschland.

Was können wir hier für Sie tun?

Wir wickeln für Sie komplett die Erbschaft ab.

Was heißt das konkret und was kostet das?

Ganz zu Beginn der Abwicklung werden wir uns erkundigen, ob eventuell im französischen zentralen Erbrechtsregister ein Testament eingetragen ist.

Sobald wir über diese Information verfügen, benötigen wir zum Nachweis, dass Sie Erbe sind, auch in deutsch-französischen Erbfällen, einen Erbschein.

Im französischen Erbrecht ist es so, dass dieser Erbschein von einem Notar ausgestellt wird. Es müssen Unterlagen vorgelegt und wenn nötig übersetzt werden und Sie müssen sozusagen an Eides Statt erklären, dass Sie Erbe sind oder eventuelle Miterbe.

Wir beauftragen einen Notar, mit dem wir ständig zusammenarbeiten, sagen Ihnen, welche Unterlagen wir in Ihrem konkreten Erbfall benötigen. Falls erforderlich, übersetzen wir diese Unterlagen, da wir vereidigte Übersetzer sind.

Wir formulieren dann eine Vollmacht in deutscher und französischer Sprache und beantragen dann für Sie als Bevollmächtigter den Erbschein.

Sie brauchen also hierfür nicht extra anzureisen.

Wenn wir den französischen Erbschein dann haben, setzen wir uns mit den Banken in Verbindung, um eventuelle Konten aufzulösen und lassen die Guthaben überweisen. Auch hierfür sind neben dem Erbschein eine Vielzahl von Unterlagen erforderlich, um die wir uns kümmern, die wir übersetzen und dann den Banken zuleiten.

Sollte eine französische Lebensversicherung zu Ihren Gunsten bestehen, ist die Verfahrensweise ähnlich.

Natürlich müssen wir uns dann auch um eventuelle Verbindlichkeiten kümmern bzw. Verträge abmelden (Strom, Telefon etc.).

Gehört eine Immobilie zum Nachlass, müssen wir natürlich zunächst einmal dafür sorgen, dass das Eigentum auf die Erben umgeschrieben wird. Dies veranlassen wir gemeinsam mit unserem Notar.

Wenn Sie auch eine Immobilie in Frankreich geerbt haben, holen wir zunächst einmal einen Auszug aus dem Grundbuch ein. Dies gilt aber nur für Elsass-Lothringen. Im Übrigen Frankreich existiert kein Grundbuch sondern ein Hypothekenregister. Wir schreiben dann das Hypothekenregister an
und besorgen uns dann dort den Auszug.

In einem 2. Schritt ist es bei der Immobilie notwendig, dass wir das Eigentum umschreiben lassen, damit Sie als Erbe in Frankreich auch tatsächlich als der neue Eigentümer registriert sind.

Soll wie gesagt, die Immobilie verkauft werden, kümmern wir uns darum, gemeinsam mit Ihnen ein Inventar zu erstellen. Für Sie interessante Möbel, Schmuck, Elektrogeräte etc. können Sie dann natürlich an sich nehmen, sobald sie den Erbschein haben. Sind mehrere Erben vorhanden, ist die Erstellung des Inventars ganz besonders wichtig, damit überhaupt kein Verdacht aufkommt, einer der Erben würde mehr bekommen als der andere.

Wir begleiten Sie, falls Sie es wünschen, bei der Erstellung des Inventars und der Fotodokumentation.

Danach wird es in vielen Fällen erforderlich sein, die Immobilie leerzuräumen. Auch hierum kümmern wir uns.

Wenn dann das Haus soweit ist, dass es im Markt angeboten werden kann, nehmen wir Kontakt zu mehreren Maklern auf, um den Verkehrswert zu ermitteln. Wenn wir den „richtigen“ gefunden haben, schließen wir dann in Ihrem Namen einen Maklervertrag ab, denn wir gemeinsam individuell abstimmen (Vertragslaufzeit, Maklerhonorar, Verkaufspreis etc.).

Damit Sie verstehen, was in dem Maklervertrag steht, werden wir ihnen den Vertrag in den Grundzügen übersetzen. Wenn dann ein Käufer gefunden ist, müssen wir den notariellen Vertrag vorbereiten. Wir werden auch hier für Sie als Bevollmächtigter tätig und bereiten alle insoweit notwendigen
Unterlagen in Ihre Sprache vor.

Nicht vergessen dürfen wir, dass natürlich auch eine Erbschaftsteuererklärung in Frankreich gemacht werden muss, da Sie als Erbe in Frankreich auch Erbschaftsteuer zahlen müssen.

KOSTEN

In der Regel vereinbaren wir mit unseren Mandanten ein Erfolgshonorar für die Komplettabwicklung der Erbschaft. Die Höhe ist frei verhandelbar. Die Zahlung des Honorars erfolgt allerdings erst dann, sobald Beträge auch tatsächlich an Sie fließen.

Haben Sie noch Fragen hierzu?

Rufen Sie uns einfach an.

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